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Meine Behandlung /Therapien 2015

Nachdem meine Schilddrüse am 14.08.2015 komplett entfernt wurde, ich die OP soweit gut überstanden hatte, ging es mir in der ersten Nacht plötzlich ziemlich mies...

Calcium im Keller, ich erhielt Brausetabletten und Calcium als Kurzinfusion. Danach ging es dann schnell wieder besser. Eine Blutabnahme ergab das mein  Parathormon Wert nicht messbar war.

Die Nebenschilddrüsen waren wohl ziemlich sauer über den Eingriff gewesen.

Aufgrund dessen durfte ich dann erst am 20.08.2015 wieder nach Hause, mit Vit. D und hochdosierter Calcium Substitution.

Ab dem 19.08.2015 erhielt ich dann 150 µg L-Thyroxin.

Nachsorge der OP-Naht erfolgte ca. zwei Wochen später bei Dr. Volland.

Die Narbe war gut verheilt, aber es musten dann doch zwei sehr anhängliche selbstauflösende Fäden gezogen werden:-)

Die nächste Blutentnahme war für den 30.09.2015 geplant.

Als nächster Termin war der Orthopäde dran, meine Knieschmerzen, bzw. meine Ganzkörperschmerzen wurden nicht besser.

Am 07.09.2015 war es soweit, ich wurde untersucht und es wurde nichts Weltbewegendes festgestellt, ausser das, was eh schon bekannt war. Ich sollte es mal mit Gymnastik probieren....

Im Prinzip ja keine schlechte Empfehlung...aber wenn man sich sowieso nur unter Schmerzen bewegen kann ist das leichter gesagt als getan:-(

Im Endeffekt hat es mir nichts gebracht.

Dann kam der Tag an dem ich erstmals eine Panikattacke hatte......ich kann es heute noch nicht erklären.....mir war völlig klar das es sich im Kopf abspielt, aber ich konnte nicht dagegen an.

Als ich das meinem Hausarzt sagte, einigten wir uns darauf das ich zusätzlich eine Psychotherapie erhalten sollte.

Nachdem das von der Krankenkasse abgesegnet war habe ich mir einen Therapeuten gesucht.

Der Erste, wo ich überhaupt einen zeitnahen Termin bekam war ein absoluter Reinfall.

Die Chemie stimmte überhaupt nicht, glaube auch das es auf Gegenseitigkeit beruhte...

Dann fand ich die dgvt in Bonn und erhielt zügig einen Termin.

Am 05.10.2015 traf ich dann dort das erste Mal meine zuständige Therapeutin.

Wir verstanden uns auf Anhieb. Ich habe es als eine Art Supervision empfunden.

Die am 30.09.2015 erfolgte Blutabnahme ergab das meine L-Thyroxin Dosis erstmal beibehalten werden sollte bis zur nächsten Blutuntersuchung.

Am 10.11.2015 hatte ich dann endlich einen Termin beim (ersten) Endokrinologen, eine Assistenzärztin vertrat den Oberarzt in der Sprechstunde und sie nahm sich viel Zeit, hörte sich alles an, untersuchte und ich hatte das Gefühl, sie hört wirklich zu...

 

Da auch die Schilddrüsenwerte abgenommen wurden sollte ich nach dem Ergebnis auf 125 µg L-Thyroxin reduzieren.

Das war die Dosis ab dem 13.11.2015.

Sie wollte wegen der unklaren hohen Gewichtszunahme eine weitere Untersuchung durchführen.

Also 24 Stunden-Sammelurin auf Cortisol untersucht mit dem Ergebnis das der Wert unplausibel niedrig, bzw. nicht messbar war. Es sollte wiederholt werden.

Dazu kam ich dann erstmal nicht wegen Krankenhausaufenthalt.

Am 20.11.2015 war ich eigentlich auf dem Weg nach Bonn als mir völlig "schummerig" wurde und ich entschloss mich, zur Sicherheit von mir und allen anderen Verkehrsteilnehmern, die Autobahn zu verlassen und zum Arzt zu fahren, leider war es Freitag vormittag und mein Hausarzt hatte den 1. Urlaubstag.

Also mit der Vertretungs-Praxis telefoniert und hin gefahren.

Dort angekommen war mein Blutdruck über 200 mmHg systolisch,

Troponin Schnelltest war negativ, trotzdem beschloss die Ärztin das ich ins Krankenhaus sollte....und zwar mit dem RTW:-(

Ich verbrachte den restlichen Tag und die Nacht bis zum nächsten Vormittag auf der cardiologischen Intensivstation, danach Verlegung auf die cardiologische "Normal" Station.

Es wurden diverse Untersuchungen gemacht, mein Blutdruck wurde gesenkt und ich durfte am 24.11.2015 nach Hause.

Leider hielt mein Blutdruck sich nur bis zum 26.11.2015 im Normbereich........abends war er wieder über 200 mmHg systolisch und ich bekam ihn weder mit Nitrospray noch mit Bayotensin akut wieder in den Normbereich.

Mein Mann hat dann den RTW gerufen, mir war das fürchterlich peinlich, aber es ging ja nichts mehr:-(

Mir wurde dann Ebrantil i. v. gegeben, aber selbst damit ging er nur seeeeehr langsam in den Normbereich.

Wieder in die Klinik, cardiologische Station,

im Prinzip wurden noch ein paar Untersuchungen gemacht und eine Ersteinstellung.  Ich erhielt ein weiteres Medikament und die "Feineinstellung" sollte dann weiter Zuhause erfolgen.

Am 30.11.2015 durfte ich wieder nach Hause.

Und damit es nicht langweilig wurde.....am 01.12.2015 mit Notarzt erneut in die Klinik, diesmal eine andere, internistische Abteilung, Erst mit Ebrantil i.v. normalisierte sich der Blutdruck, der erneut über 200/100 mmHg war,  wieder.

Bis zum 04.12.2015 blieb ich in der Klinik und diesmal wurden dann andere Medikamente angesetzt.

Feineinstellung wie gehabt...... dann Zuhause weiter.

Am 16.12.2015 sollte ich dann nach Abnahme der Schilddrüsenwerte auf 100 µg L-Thyroxin reduzieren.

 

 

 

 

 

 

 

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