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Panikattacken

sind nicht einfach zu beschreiben oder zu erklären,

trotzdem möchte ich es versuchen, so wie es bei mir aufgetreten ist.....

Es ist nicht sehr oft passiert, aber ehrlich gesagt, mir reichen diese wenigen Male.....

es ist ein totales Gefühl der Hilfslosigkeit, mir war bewusst das es völlig irrational ist und dennoch konnte ich es nicht beeinflussen....

Mittlerweile habe ich es zu einem erheblichen Teil im Griff, aber nicht immer gelingt es mir.....und ich hoffe das mit der Folge -Therapie auch da noch Abhilfe geschaffen werden kann.....

Eigentlich tritt es ohne ersichtlichen Grund, ohne Stress-Situation völlig unerwartet auf......

Was mir aufgefallen ist..... mindestens ein Kriterium von den folgenden ist dabei erfüllt:

- ich bin alleine

- draussen ist es dunkel

klingt vielleicht verrückt, aber da ich ja nun auch selber Ursachenforschung betreibe, sind das schon mal Fakten......ob "verwertbar" in der Therapie oder nicht sei dahin gestellt... :-)

Erstaunlicherweise für mich sehr unlogisch, da ich weder ein Pronblem mit der Dunkelheit habe, noch je gehabt habe.......und ich bin zwischendurch ganz gerne mal für eine Zeit alleine.....

Gibt also keine "Verbindung" oder Erklärung......

Was passiert während dieser "Panikattacke" ?

Von dem Gefühl der Hilflosigkeit abgesehen ( und das alleine ist schon heftig) gibt es irrationale Gedanken:

- was ist, wenn ich umkippe und keiner ist hier?

- was ist mit den Hunden, wenn mir jetzt etwas passiert?

- wer kümmert sich um alles, wenn ich es nicht kann?

dazu kommt die Vorstellung, das mein gesamtes Kreislaufsystem zusammen bricht....

Wie reagiert man adäquat ?

Eine adäquate Reaktion gibt es vermutlich nicht....

Sich "selber" gut zureden und sich zusammen reissen.......ist oftmals leichter gesagt als getan, trotzdem ist es möglich....ja...es ist erforderlich um aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen...

- selber den Puls fühlen

- ruhig atmen

- versuchen an etwas anderes zu denken

- sich in eine "angenehme Situation" versetzen und sich dort "festbeissen", so das man abgelenkt wird.

Progressive Muskelentspannung (PME) ist auch eine Sache, die in der Situation hilfreich sein kann.....

Man sollte es aber vorher schon gemacht haben, so das man damit vertraut ist und im Bedarfsfall dann automatisch reagieren kann......

Je mehr man seinem Körper wieder vertraut, umso eher ist die Chance aus diesem Teufelskreis der Panikattacken wieder raus zu kommen.

Es setzt natürlich vorraus, das die Werte (speziell Ft3 und Ft4) im Normbereich liegen, da Werte ausserhalb der Norm ebenfalls zu diesen Panikattacken führen kann...insbesondere durch eine Unterfunktion bedingte psychische Probleme sind recht häufig.

Fast immer ist es bei mir eine Einstellungssache.......auch wenn meine Werte  (Ft3 & Ft4) im Normbereich sind, es gibt einen "unsichtbaren" Bereich, der für mich Konsequenzen hat.....

Liege ich drunter oder knapp dran bekomme ich diese Panikattacken, dosiere ich dann minimalst ( die Rede ist von 6,25 µg ) hoch, geht das eine Zeitlang gut, dann drängen  die Rhythmusstörungen wieder in den Vordergrund.....

Es ist ein ziemlich unglücklicher Balance Akt.........

ich hatte ja schon geschrieben, das ich mich seit über einem Jahr selber einstelle, damit komme ich bisher am besten klar......

Meine Docs wissen und akzeptieren das nicht nur, sie unterstützen es auch, indem sie mich auch darin sehr ernst nehmen und wenn ich etwas abklären möchte, das auch jederzeit machen kann.

 

 

 

 

 

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