Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Weltuntergang

oder "Ich habe mein Limit erreicht"

Ich hatte ja schon geschrieben das ich seit dem 17.02.2015 ununterbrochen AU geschrieben war, bis auf die Zeit der REHA Maßnahme (14.06.2016 - 05.07.2016)  habe ich vom 30.03.2015 - 17.08.2016 Krankengeld erhalten, dann wurde ich ausgesteuert.

Meine Krankenkasse Bahn BKK bietet m. M. nach einen sehr guten Service,

sie hatten mich frühzeitig informiert das ich Kontakt zur Agentur für Arbeit aufnehmen soll wegen der sogenannten Nahtlosregelung.

Das Ganze lief leider nicht ganz so problemlos ab wie der Name es sagt, aber im Endeffekt hat alles gut geklappt.

Im Laufe der AU Zeit kommt irgendwann die Existenzangst, zumindest war das bei mir so...

Ich habe anfangs immer in engem Kontakt mit meinem Chef gestanden, ich habe niemals angenommen das es so langwierig wird.

Die Hoffnung war einfach das es wieder möglich ist....

und wieder wie vorher....

In der Pflege arbeiten ging definitv nicht mehr.....Stellenangebote die mit meinem Beruf zu tun haben aber ohne Pflegebeteiligung gibt es (fast) nicht.

Dann habe ich mich (obwohl nach wie vor Beschwerden und Schmerzen) beim MDK als Gutachterin beworben.

Im November 2016 habe ich dann nach Vorstellungsgespräch den Arbeitsvertrag unterschrieben, Personaluntersuchung und alles war schon erledigt.

Ich habe mich riesig gefreut das es geklappt hatte, da es sehr viele Bewerber gab.

Dann, am 23.12.2016, konnte ich mich nicht mehr bewegen:-(

Weder ins Auto einsteigen noch sonst eine Bewegung ausführen.

Mein Mann hatte sich geweigert mich liegend in unserem Kombi zu transportieren (ok, ich konnte es ja verstehen)

also mit RTW (zufällig der Rett-Ass der mich ein Jahr vorher mit hohem Blutdruck transportiert hat) stehend in die Klinik nach Engelskirchen.

Dort wurde ich erstmal mit Schmerzmittel abgefüllt, so das ich mich wieder halbwegs bewegen konnte. Dann MRT am nächsten Morgen.

Lumboischialgie bei Bandscheibenvorfall L5/S1

Da ich dort fehl am Platz war wurde ich am 25.12.2016 konsiliarisch nach Merheim zur Neurochirurgie verlegt.

Von dort aus wurde ich mit hochdosierter Schmerzmedikation und vielen Ermahnungen entlassen.

Tolle Weihnachten !!

Noch toller fand ich dann das ich meinen neuen Arbeitgeber in Kenntnis setzen musste....

Diese hatten menschlich zwar Verständnis, aber im Endeffekt, um es abzukürzen, erhielt ich zum 28.02.2017 die Kündigung.

Im Nachhinein wurde alles storniert, Versicherung etc.

Das hiess im Klartext,

- das die Nahtlosregelung aufgehoben war,

- ich kein Gehalt erhalten habe

- ich für Januar und Februar kein Arbeitslosengeld erhielt, weil es ja           einen Arbeitsvertrag gab

- ich kein Krankengeld erhielt weil ich ausgesteuert war

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?